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Self Care - Warum wir uns durch Routinen weniger einsam fühlen

Neueste Studien haben ergeben, dass uns kleine Routinen oder Rituale, welche wir fest in unseren Alltag integrieren, dabei helfen können, uns weniger einsam oder alleine zu fühlen.

(Quelle: https://news.ucr.edu/articles/2021/03/03/lonely-these-odd-rituals-can-help)


Hintergrund dessen ist, dass indem wir aus täglichen Tätigkeiten kleine Rituale werden lassen, sehen wir wieder mehr Sinn in dem, was wir tun. Auch das hat letztendlich wieder viel mit Achtsamkeit und bewusstem wahrnehmen zu tun.


Du kannst dir also z.B. einfach nebenbei eine Tasse Kaffee oder Tee zubereiten, oder aber du erlebst diesen Prozess ganz bewusst und gibst dem Ganzen somit eine Bedeutung.


Ob sich Menschen nun chronisch alleine fühlen oder rückblickend auf ein Jahr, in der alle mit einer Pandemie zurecht kommen mussten sowie ihre sozialen Kontakte erheblich einschränken mussten... Wenn wir viel alleine sind und ausreichend Zeit haben nachzudenken, passiert es nicht selten, dass wir uns und unser Leben reflektieren und hinterfragen. Passiert es dann, dass daraus eine Unzufriedenheit entsteht, kann es sein, dass sich auf einmal unser ganzes Sein und Tun bedeutungslos anfühlt. Und Rituale oder kleine Routinen wiederum geben dem was du tust Bedeutung.


Wenn du dich jetzt angesprochen fühlst, heißt das jedoch nicht, dass du gleich dein komplettes Leben von Grund auf umkrempeln musst. Du solltest etwas finden, was dir gut tut und dir nachfolgend nicht schwer fällt in deinen Alltag zu integrieren, da du regelmäßig davon profitierst.

Ich habe auch eine kleine Routine (die ich mit dir weiter unten teile), welche ich mittlerweile recht regelmäßig in meinen Alltag, vorzugsweise morgens, integriert habe. Manchmal passt es aber nicht und mir reicht es vollkommen aus, mit meinem Kaffee in der Hand zur Balkontür zu laufen, diese zu öffnen und 3 tiefe Atemzüge frische Luft zu nehmen - tut wahnsinnig gut. Und an anderen Tagen bin ich so motiviert, dass ich gleich noch eine Yogaeinheit dran hänge.

Und ja, ich muss sagen, verglichen mit dem Artikel und der Auswirkung auf einen selbst, nämlich dass man etwas Sinn gibt, kann ich total zustimmen. Mir ist es mittlerweile sehr wichtig geworden ausreichend Zeit für mich selbst zu haben und ich kann auch nicht behaupten, dass ich mich manchmal alleine oder einsam fühle. Im Gegenteil. Man kann sich selbst so viel gutes tun, ich habe fast täglich das Gefühl, dass der Tag sogar zu kurz ist :)


Hier ein paar Vorschläge für Routinen:

  • wie oben schon erwähnt das Zubereiten deines Kaffees oder Tees bewusster wahrnehmen (Aussehen, Geruch, Temperatur)

  • öffne dein Fenster und nimm bewusst ein paar tiefe Atemzüge

  • meditiere

  • geh eine Runde spazieren / walken / joggen

  • mach Sport / Yoga / Stretching

  • schreibe ein Journal

  • koche, backe - probiere neue Rezepte aus

  • such dir kreative Projekte - was wolltest du schon immer mal ausprobieren?

  • lese Magazine / Bücher


Schau einfach was dir gut tut und versuche es in deinen Alltag zu integrieren. Du musst nicht gleich auf Vollgas fahren, probiere erstmal aus, was sich für dich gut anfühlt und am besten integrieren lässt.


Viele von uns starten mit einer Morgenroutine in den Tag und stehen dafür gern eher auf, um ein paar Minuten für sich selbst zu haben, bevor der Alltag startet.

Wer kein Morgenmensch ist, kann auch eine Abendroutine gestalten und die z.B. gegen das tägliche Fernsehprogramm eintauschen.

Oder du schreibst es dir fest in deinen Kalender, als Termin mit dir selbst und planst Zeit dafür ein.


Jetzt teile ich mit dir noch einen kleinen Leitfaden, für eine Routine, welche sich gut in den Alltag integrieren lässt und nicht super viel Zeit in Anspruch nimmt. Das können gerade mal 15-20 Minuten für dich selbst sein und lassen sich natürlich je nach Bedarf und Zeitlimit beliebig erweitern oder auch kürzen.


Und wenn es mal einen Tag gar nicht passt - who cares?

Du machst das für dich und weil es dir gut tut. Deswegen sollte es nicht mit Stress oder einem "Muss" verbunden sein.


Self Care Routine

  1. Prana / Atmung ➛ setz dich bequem hin und nimm ein paar bewusste und tiefe Atemzüge, um im gegenwärtigen Moment anzukommen

  2. Meditation ➛ setz dich aufrecht hin und meditiere für ein paar Minuten in Stille oder mit Anleitung ➛ ausführlichere Informationen über Meditation findest du in meinem Artikel hier

  3. Stretching ➛ wecke deinen Körper langsam auf mit ein paar sanften Dehnungen

  4. Achtsamkeit ➛ nimm einmal bewusst den Geruch, das Aussehen und den Geschmack deines Kaffees oder Tees wahr

  5. ➛ Kaffee, Tee oder Lemon Water - was auch immer dein Lieblingsgetränk ist, genieße jeden Schluck ganz bewusst

  6. Journaling ➛ schreib in dein Journal, was dich bewegt oder setze dir Ziele für den Tag ➛ Anregungen dafür findest du in meinem Artikel über Journaling hier

Und jetzt viel Spaß beim ausprobieren und experimentieren deiner neuen Routinen.

Solltest du Hilfe benötigen, kannst du dich jederzeit an mich wenden.


<3-lich, Doreen


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