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Meditation

Let’s talk about Mediation. Wohl jeder von uns hat zumindest schonmal etwas von Meditation gehört oder selbst Berührungspunkte damit gehabt. Meditation ist allgegenwärtig und längst in die westliche Welt transformiert wurden.


Das Wort Meditation kann man gleichsetzen mit dem lateinischen Wort “meditatio”, was so viel bedeutet wie “das Nachdenken / Nachsinnen über…”


Definition + Wirkung von Meditation: Meditation ist eine spirituelle Praxis, die durch Konzentrationsübungen eine tiefe Entspannung sowie veränderte Bewusstseinszustände erreichen kann. Meditation soll nachhaltige, positive Veränderungen im Denken, Fühlen und Erleben bewirken. Ziel ist die Stille oder auch innere Leere sowie das Freisein von jeglichen Gedanken. Effekte von Meditationstraining auf Kognition, Affekt, Hirnfunktion, Immunsystem und Epigenetik, sowie auf die psychische Gesundheit sind wissenschaftlich teils hochwertig belegt. (Quellen: Pons, Wikipedia, Thermen.at)


So viel erstmal zur Theorie und den wissenschaftlichen Untersuchungen dazu.


Doch wie genau sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Du kennst es sicher, Du setzt dich hin, nimmst dir vor zu Meditieren und dir kommt alles Mögliche in den Sinn. Dein Geist will einfach nicht abschalten und deine Gedanken fahren ein und aus wie die Züge in einen Bahnhof.


Die gute Nachricht ist - mit dir ist alles in Ordnung ;) Es ist völlig normal so viele Gedanken zu denken, unser Gehirn ist (glücklicherweise) so programmiert. Das bedeutet also nicht, dass du unfähig bist zu Meditieren. Es geht beim Meditieren nicht nur darum völlig abzuschalten, sondern auch darum dir einfach Zeit für dich zu nehmen. Dir bewusst Zeit und Raum zu schaffen für dich und deine Gedanken. Und dass du Gedanken ohne Ende hast, ist am Anfang völlig normal, denn wann sonst in deinem Alltag gibt es Momente, wo du bewusst mal gar nichts machst?


Wir machen und denken den ganzen Tag irgendwas, tun meist sogar mehrere Dinge gleichzeitig, laufen die ganze Zeit auf Hochbetrieb. Umso schwieriger ist es natürlich dann, an Moment X für ein paar Minuten ganz abzuschalten und gar nichts zu denken.


Zurück zu den Zügen und unserem Bahnhof. Das z.B. ist eine gute Methode, die in eine Meditation eingebaut werden kann. Du stellst dir vor, jeder einzelne Zug ist ein Gedanke. Er fährt ein, bleibt eine Weile stehen und dann fährt er wieder. So machst du das mit jedem deiner Gedanken und verabschiedest sie wieder, indem du sie weiterziehen lässt.


Du wirst merken, dass der ein oder andere Gedanke länger präsent ist, oder auch wieder kommt, aber das ist völlig okay. Versuche es nicht zu bewerten, denn alles darf da sein.

Das oben genannte Beispiel lässt sich z.B. auch mit vorbeiziehenden Wolken am Himmel visualisieren.


Auch Meditation ist ein Prozess, der gelernt werden möchte. Es gibt verschiedene Methoden oder Techniken, die du anwenden kannst, um aus dem Gedankenkreisen auszubrechen und dich besser auf deine Meditationspraxis zu fokussieren. Hier ein paar Beispiele.


Meditationstechniken:

  1. Den gesamten Körper mit der Aufmerksamkeit durchwandern

  2. Auf das Heben und Senken der Bauchdecke beim Atmen achten

  3. Beobachten, welche Gedanken im Geist entstehen, ohne daran zu haften oder diese zu bewerten

  4. Den Körper "scannen", Emotionen + Verspannungen wahrnehmen und versuchen zu lösen, z.B. mit Hilfe des Atems

  5. Mitgefühl und Akzeptanz praktizieren (für sich selbst, Freunde, neutrale Personen, Feinde, die ganze Welt)

  6. Beobachten, welche Körperempfindungen entstehen, ohne daran zu haften oder diese zu bewerten

  7. Sutras/Mantras singen, Affirmationen

  8. Im Liegen in einen Zustand tiefer Entspannung bei vollem Bewusstsein hineingehen

  9. Auf Empfindungen achten, die beim Ein- und Ausatmen in der Nase entstehen

  10. Auf den Atemfluss im ganzen Körper achten, wo atme ich hin (Brust, Bauch, Flanken)

Das sind alles Tipps zum meditieren in Stille. Ob du dabei sitzt, liegst, stehst oder gehst ist völlig egal, so wie du es am liebsten magst. Das Wichtigste ist wirklich deine aufkommenden Gedanken und deine Praxis nicht zu bewerten, oder in Frage zu stellen.

Meine eigene Definition von Mediation lautet wie folgt: >> Meditation ist, sich selbst Zeit und Raum zu geben, um innerlich wachsen zu können.<<

Und genau darauf kommt es an, dir bewusst Zeit für dich selbst zu nehmen, dir Raum zu geben für deine Gedanken und all deine Themen die gerade präsent sind. Schenke dir bewusst Aufmerksamkeit und lerne nach und nach deine Gedanken besser zu steuern und vielleicht fährt nach einer Weile auch der ein oder andere Gedanke schon einen Zug eher ab, als gewöhnlich, einfach weil du dann besser differenzieren kannst, was gerade für dich wichtig ist.

Wenn das Meditieren in Stille nichts für dich ist, oder du einfach noch weitere Meditationsformen ausprobieren möchtest, habe ich hier eine Liste für dich, von der du dich inspirieren lassen kannst.

Meditationsformen:

  1. Stille Meditation - Körper und Geist zur Ruhe kommen lassen, ohne Einflüsse von außen - sitzend, liegend oder stehend möglich

  2. Geführte Meditation - dabei meditierst du nach den Anleitungen einer Audio - gut geeignet für Anfänger ➺ Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=4Z1RPavOX3s

  3. Gehmeditation - aktive Meditation, bei der Körper und Geist bei der Bewegung miteinander verschmelzen - langsames und bewusstes Gehen - Achtsamkeit wird auf den Prozess des Bewegungsablaufs gelenkt und mit der Atmung verbunden

  4. Achtsamkeitsmeditation / Bodyscan - das bewusste durchgehen einzelner Körperteile von Fuß bis Kopf - hineinspüren in die einzelnen Körperteile, ohne zu analysieren, beurteilen, oder darauf zu reagieren ➺ Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=hBCqYmfje8o

  5. Mantra Meditation - populärste Meditationstechnik der Welt (v.a. im Buddhismus, Hinduismus) - Fokus auf ein Mantra, welches flüsternd, sprechend, singend oder auch still im Geiste immer wieder wiederholt wird - Ziel: Fokussieren und einen klaren Geist zu erzeugen, sodass kein Platz für negative Gedanken bleibt = “Schutz für den Geist” ➺ Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=d2xsgfy9kbE - einen ausführlichen Artikel über Mantras und dessen Wirkung, findest du hier

  6. Chakra Meditation - Ziel: balancieren und öffnen der 7 Hauptchakras, Ausgleichen von gestörten Energiezentren - blockierte Chakras können uns daran hindern in unserem Lebensfluss zu sein oder an einem bestimmten Punkt nicht mehr weiter zu kommen es sind körperliche, als auch seelische Symptome möglich - die Aufmerksamkeit wird auf das jeweilige Chakra gelenkt, beginnend mit dem Wurzelchakra, endend mit dem Kronenchakra - sitzend oder liegend möglich ➺ Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=x25yIrauUzk

  7. Kundalini Meditation (Osho- indischer Philosoph) - aktive Meditation, auch Kundalini-Schüttelmeditation genannt - soll die Kraft der Kundalini (Schlangenkraft) aktivieren - besteht aus 4 Phasen, zu je 15 Minuten - Schütteln, Tanzen, Meditation und Stille ➺ Beispielmusik für die 4 Phasen: https://www.youtube.com/watch?v=70_LNWuROs8

  8. Vipassana Meditation - älteste buddhistische Meditationsform - auch Einsichtsmeditation genannt - direkte und stufenweise Kultivierung von Achtsamkeit oder Gewahrsein, wird Stück für Stück im Laufe von Jahren entwickelt - intensive Auseinandersetzung mit bestimmten Aspekten der eigenen Existenz - Ziel: zu erlernen, Unbeständigkeit, Leidhaftigkeit und Selbstlosigkeit zu erkennen ➺ Beispiel: (englisch) https://www.youtube.com/watch?v=Z7oYJZg9nOA

  9. Transzendentale Meditation - Ziel: aktivieren von Selbstheilungskräften - Transzendieren = tiefer Zustand der Ruhe, Anstieg der Glückshormone, ganzheitliche Gehirnentwicklung - wird nur von ausgebildeten TM-Lehrern gelehrt ➺ Beispiel: https://www.youtube.com/watch?v=UrjbWO7phzs

  10. Osho Meditation - aktive und dynamische Meditationen, voller Bewegung, tanzend, hüpfend, schreiend - in mehrere Phasen unterteilt, dauern meist eine volle Stunde - neben der Kundalini-Meditation gehören noch weitere Meditationen dazu, z.B. Herz-Chakra Meditation, Mandala Meditation, Dynamische Meditation, Nadabrahma Meditation, Gourishankar Meditation usw. … ➺ Anleitungen dazu findest du z.B. hier: https://www.findyournose.com/anleitung-meditationen/aktive-meditation

Ich wünsche dir ganz viele positive Erfahrungen sowie Momente der Stille und hoffe du konntest dir aus diesem Artikel etwas für dich mitnehmen.

Lass mich gern wissen, wenn ich dir weiterhelfen konnte, oder du noch Fragen rund um das Thema Meditation hast.

Auch auf meinem Instagram Kanal werden immer wieder Beiträge zum Thema Meditation kommen, also folge mir auch gern dort, um nichts mehr zu verpassen.

Vielen Dank für’s vorbeischauen,

♡-lich Doreen.



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